Ballspielgruppe

Ballspielgruppe - Turnhalle Primarschule Bühl

Die Ballspielgruppe startet wieder am 12. Mai 2021. Es hat noch freie Plätze.

Persönliche Beratungen und Einzelkontakte sind möglich. Bitte melden Sie sich, wir bemühen uns um individuelle Lösungen und Unterstützungsangebote für Ihr Kind.

Herzliche Grüsse
Norbert Wolff

Die Gruppe richtet sich an Knaben zwischen acht und elf Jahren (2. bis 4. Klasse), die Freude an Bewegung und Ballspielen haben, die aufgrund ihrer Besonderheiten und ihres Verhaltens aber nicht in einen öffentlichen Verein integriert werden können, weil sie zum Beispiel zu schüchtern und sozial unsicher oder zu impulsiv sind und ihr Verhalten zu wenig steuern können. 

Zielsetzung

Soziale Kompetenzen, Team- und Gruppenfähigkeit verbessern, Fairness und Regeleinhaltung einüben, Perspektivenübernahme und Konfliktfähigkeit, Regulation der eigenen Emotionen und Frustrationstoleranz verbessern; je nach Bedarf soll die Fähigkeit zur Selbstbehauptung oder zur Empathie/Rücksichtnahme gestärkt sowie die Freude am Miteinander gefördert werden. 

Anforderungen

Vor Beginn der Gruppenteilnahme werden in einem Vorgespräch individuelle Entwicklungsziele und der Unterstützungsbedarf (Indikation für das  Gruppenangebot) geklärt und eine verbindliche Teilnahme des Kindes und eine Zusammenarbeit mit den Eltern vereinbart. Eine gewisse Gruppenfähigkeit wird vorausgesetzt.  

Methode

Angeleitete Übungen, Gesprächsrunden, verschiedene Ball- und Bewegungsspiele (Fussball, Unihockey, Badminton, Übungen mit Bällen, Frisbee, Turnmatten, u.a.). Miteinander etwas zu spielen und Spass zu haben steht dabei im Vordergrund.

Mehr zum Gruppenangebot «Wilde Kerle»

Infoblatt zur Ballspielgruppe «Wilde Kerle» (PDF)


Evaluationsbericht "Kinder im Blick"

PINOCCHIO hat in den Jahren 2017-2019 zusammen mit der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Poliklinik (KJPP) insgesamt sechs «Kinder im Blick»-Kurse durchgeführt, die von der Hochschule für Heilpädagogik (HfH) wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurden. Dieser Evaluationsbericht liegt nun vor und wir freuen uns sehr über die guten Ergebnisse.

Die Autorinnen stellen eine hohe Zufriedenheit der Kursteilnehmenden nach Abschluss des Kurses fest. «Kinder im Blick» wird von den TeilnehmerInnen geschätzt und vermittelt offensichtlich hilfreiche Inhalte für Eltern in schwierigen Trennungssituationen. Die Evaluation kommt zum Schluss, dass sich vor allem bezüglich konfliktreicher Kommunikation zwischen den beiden Elternteilen und dem Wohlbefinden eine signifikante Verbesserung zwischen den Messzeitpunkten einstellt. Bei den Kindern ist eine Abnahme der negativen Reaktionen auf die Trennung zu verzeichnen. Das Wohlbefinden der Eltern verbessert sich im Untersuchungszeitraum bis sechs Monate nach dem Kurs signifikant. Die konflikthafte Elternbeziehung verbessert sich insbesondere dann, wenn beide Eltern am Kurs teilgenommen haben.

Wir bedanken uns bei den Autorinnen der Studie, Claudia Schellenberg und Illona Widmer, sowie bei der Remo Largo-Stiftung für Entwicklungspädiatrie, die uns diese Evaluation ermöglicht hat.